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EFSA, die European Food Safety Authority, und Stevia

Die Beziehung zwischen der EFSA - der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit - und dem Stevia Süßstoff, hat, ähnlich wie die Probleme zwischen Stevia und die FDA, in den Vereinigten Staaten, im Laufe der Jahre einige Höhen und Tiefen erlebt. Nun sieht es jedoch danach aus, dass  beide friedfertig miteinander leben können. 

 

1997 wurde der erste Versuch unternommen, um grünes Licht für die Einführung in Europa zu erhalten. Es wurde  eine Bewerbung  für die Genehmigung von Steviosid und dessen Klassifizierung als neuartiges Lebensmittel, eingereicht. Leider wurde diese Bewerbung von der Europäischen Kommission im Jahre 1999 abelehnt, da zu wenig wissenschaftliche Beweise die Sicherheit von Stevia Glycosiden unterstützten.  Obwohl die Antragsteller von den Vorteilen der kleinen grünen Pflanze überzeugt waren, fehlten ihnen die finanziellen Mittel, um die notwendigen Informationen zu beschaffen.

Im Jahr 2000 wurde Stevia Süßstoff bedauerlicherweise im europäischen Markt verboten.

efsaIn den folgenden Jahren arbeiteten die Befürworter von Stevia hart daran, die notwendigen Dokumente zu erstellen, die die Ungefährlichkeit des süssen Blattkrauts beweisen. In den letzten Jahren wurde ein neues Dossier von der European Stevia Association (EUSTAS), unter der Leitung von Dr. Jan Geuns von der Universität in Leuven, Belgien, das die Sicherheitsbewertungen für Stevia und Steviosid enthält, erstellt und and die EFSA weitergeleitet.  Im April 2010 wude die Berwerbung schliesslich akzeptiert und somit wurde der Stevia Süßstoff auf dem europäischen Markt offiziell begrüsst

Werfen wir einen Blick auf einige Dinge, die der Untersuchungsausschuss festgestellt hat:
   

  • Keine Ablagerungen von Steviolgycosiden sind im Körper festzustellen. Diese wurden entweder komplett aufgenommen, oder haben den Körper durch den Urin verlassen.
  • Die Resultate des toxologischen Tests zeigten, dass Steviolglycoside nicht genotoxisch, krebserregend, noch mit jeglicher anderen reproduktiven oder sich entwickelden Giftigkeit in Verbindung steht.
  • Einfache Dosen von 1000mg Stevioglycosid pro Person pro Tag haben das Gleichgewicht von Glukose bei Personen mit einer noramlen Glukosetoleranz oder bei Diabetikern des Typs 2 nicht beinflusst.   
  • Aufgrund aller Daten bezüglich der Stabilität, der Abbauprodukte, des Stoffwechsels und der Giftigkeit, hat der Untersuchungsausschuss einen akzeptablen täglichen Konsum von Steviolglycosiden, die als gleichwertig zu Steviol angesehen werden, von 4mg pro Tag, festgesetzt. 

Somit wurden die Gerüchte über die Gefahren von Stevia offiziell wiederlegt. Stevia Sü
ßstoff ist offiziell anerkannt und zum Verzehr sicher befunden worden. Europäische Hersteller, die über das Potential der kleine Pflanze genau Bescheid wissen, befinden sich nun in einem Rennen um diesen Nischenmarkt zu erobern. 

 

Nun wird es nicht mehr lange dauern, bis die ersten Produkte in europäischen Regalen zu finden sind. Nach einer langen Schlacht können die Befürworter von Stevia in ganz Europa nun endlich erleichtert aufatmen.

 





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