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Wie Sie Ihre eigenes füssiges Steviaextrakt machen können

Flüssiges Steviaextrakt sebst herzustellen, ist ein Experiment, das Spass machen kann, aber auch eine grossartige Ergänzung zu Ihren Rezepten ohne Zucken darstellt! Wie bei vielen anderen Dingen, ist es auch hierbei der Fall, dass es gar nicht schwierig ist, wenn Sie die Schritte genau befolgen und sich gut vorbereiten.

 

Bevor wir anfangen, lassen Sie uns doch miteinander die Dinge ansehen, die Sie benötigen:

  • 1 grosses, sterilisiertes Einmachglas mit Deckel
  • 1 grosse, undurchsichtige, sterilisierte Glasflasche mit Verschluss (wir werden uns gleich über das Sterilisieren unterhalten)
  • Frische Steviablätter (obwohl Sie auch getrocknete Blätter verwenden können, lesen Sie bitte die Tips am Ende dieser Seite) 
  • Wodka
  • Trichter
  • Seihtuch (oder einen Kaffeefilter) zum Abseihen
  • Kochtopf
Wenn Sie Ihr eigenes Steviaextrakt erzeugen wollen, müssen Sie zuerst Ihr Gläser und Deckel sterilisieren, indem Sie sie mit heissem Wasser reiningen und alle Etikkete entfernen. Stellen Sie Die Gläser und Deckel anschliessend bei einer Temperatur von 150ºC (300ºF) für 10 Minuten in den Backofen, um sie zu trocknen.

Stevia extractKaufen Sie getrocknete Steviablätter. Vorzugsweise züchten Sie Ihre Steviapflanzen selbst und verwenden die frischen Blätter. Entfernen Sie nun die braunen Stellen und die Stengel und brechen Sie, oder zerreissen Sie die Blätter. Bedenken Sie immer, dass nur die Blätter Glykosid (Stevias süsser Inhaltstoff) enthalten, also verschwenden Sie keine Zeit mit den anderen Teilen. 

Geben Sie das Steviakraut nun in eines der sterilisierten Einweckgläser. Füllen Sie das Glas bis zum Rand und übergiessen Sie das Kraut mit Wodka bis das Glas komplett gefüllt ist und die Blätter gesättigt sind. Der im Wodka enthaltene Alkohol wird das Glykosid von den Blättern extrahieren.

Verschliessen Sie das Glas und lassen Sie es gekühlt und trocken für zirka 36 Stunden ziehen. Um das beste Resultat zu erzielen, lassen Sie die Blätter nicht länger ziehen, da mehr Bitterstoffe extrahiert werden........Wir wollen schliesslich süsses Steviaextrakt! Schütteln Sie die Gläser von Zeit zu Zeit. 

Wenn die Zeit vergangen ist, geben Sie den Trichter in die sterilisierte Flasche und decken Sie den Trichter mit einem Seihtuchtuch oder einem Kaffeefilter ab. Seihen Sie nun den Inhalt des Einwmachglases ab. Sie sollten eine bräunliche Flüssigkeit erhalten. Seihen Sie solage ab, bis die gesamte Flüssigkeit in die Flasche übertragen ist. Drücken Sie den Brei, der sich auf dem Seihtuch befindet vorsichtig, sodass Sie auch die letzten Tropfen gewinnen.

Wenn Sie die gesamte Tinktur gewonnen haben, geben Sie diese in einen Kochtopf. Erhitzen Sie die Flüssigkeit auf niedriger Stufe, und stellen Sie sicher, dass sie nie zu kochen beginnt! Sollte die Flüssigkeit beginnen zu kochen, so verbrüht die Glycose und Ihr Extrakt wird zerstört. Der Alkohol im Wodka verdampft ziemlich rasch, und Sie erhalten eine sirupartige braune Flüssigkeit. Umso länger Sie die Mischung erhitzen, desto dickflüssiger wird sie. Normalerweise sollten Sie die Mischung zwischen 15 und 30 Minuten lang erhitzen.

Sollte Ihre Steviatinktur zu dickflüssig sein, so können Sie sie unter stetigem Umrühren mit Wasser verdünnen. Dieser Vorgang löst einen Teil des Steviosids auf. Übertragen Sie nun das Extrakt in eine undurchsichtige Flasche und verschliessen Sie diese fest. Die Haltbarkeit im Kühlschrank beträgt zirka drei Monate. Herzlichen Glückwunsch! Sie haben nun Ihr erstes Steviaextrakt hergestellt! 

 

Tip #1: etikettieren Sie Ihre Gläser und Flaschen und notieren Sie das Datum. Somit können Sie das Ablaufdatum Ihres Steviaextrakts immer im Auge behalten!

Tip #2: die Flasche, in der Sie Ihre Steviatinktur aufbewahren, sollte immer undurchsichtig sein. Die Qualität Ihres Extrakts verschlechtert sich sehr schnell, wenn es Sonnenlicht ausgesetzt ist. 

Tip #3: vorzugsweise sollten Sie frische Steviablätter verwenden, um Ihr Extrakt zu erzeugen. Sie können natürlich auch getrocknete Steviablätter verwenden, das Endprodukt wird jedoch bitterer.

 





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